{"id":1104,"date":"2019-04-17T09:17:43","date_gmt":"2019-04-17T07:17:43","guid":{"rendered":"https:\/\/loki-loh.de\/?p=1104"},"modified":"2019-04-17T09:18:08","modified_gmt":"2019-04-17T07:18:08","slug":"tongariro-alpine-crossing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lokitours.de\/?p=1104","title":{"rendered":"Tongariro Alpine Crossing"},"content":{"rendered":"<p>\u201ethe best views come after the hardest climbs\u201c<\/p>\n<p>Vorab: Da wir absolut keine Erfahrungen im Bergsteigen vorweisen konnten, war das unbestritten der \u201ehardest climb\u201c in unseren bisherigen Leben. Wir ordneten uns bezogen auf die Zeitangaben offensichtlich passend bei \u201emedium Fitness\u201c ein. Insgesamt schafften wir die knapp 20 km \u00fcber 1900 m H\u00f6he in 8,5 Stunden &#8211; wobei wir uns nur eine kurze Pause g\u00f6nnten (abgesehen von Toilette und Verschnaufen).<\/p>\n<p>Aber nun zum Ablauf des Tages:<br \/>\nUm 7 Uhr morgens holte uns der Shuttle Bus ab und wir fuhren zu dem Parkplatz, von dem das Tongariro Alpine Crossing startet. Der glitzernde Reif auf dem Boden und die klirrende K\u00e4lte machten schnell klar, warum 4-5 Schichten Kleidung, Schal und M\u00fctze empfohlen wurden. Daran haben wir uns nat\u00fcrlich gehalten, zudem beide einen Rucksack mit jeweils 3 Litern Wasser und Essen aufgeschnallt. Wie vorab beschrieben wurde uns beim Laufen schnell warm, aber sobald man stehen blieb, merkte man die K\u00e4lte.<br \/>\nUm kurz vor 8 starteten wir mit dem Track.<br \/>\nNach dem ersten leichteren Aufstieg kamen wir an den Soda Springs vorbei. Die kleinen Wasserf\u00e4lle lie\u00dfen wir aber eher links liegen, da wir uns nicht so sicher waren, ob wir mit der Zeit bis zum letzten Shuttle um 16:30 Uhr am Endpunkt des Tracks gut hinkommen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Als N\u00e4chstes stand also an, die Treppen des Devils Staircase zu \u00fcberwinden &#8211; diese machen ihrem Namen alle Ehre. Aus unserer Sicht war dieser Teil des Aufstiegs schon sehr anstrengend. Belohnt wurden wir mit einer gro\u00dfartigen Sicht auf \u201eMordor und den Schicksalsberg\u201c Mount Ngauruhoe.<\/p>\n<p>Der Track versprach aber noch h\u00e4rter zu werden. Wir hatten unter der prallen Sonne gleichzeitig mit eisigen Winden zu tun und wollten uns nicht vorstellen, wie es sich anf\u00fchlt, das Alpine Crossing bei schlechterem Wetter zu machen.<\/p>\n<p>Dann f\u00fchrte der Aufstieg oberhalb der Wolkendecke \u00fcber eisigen, matschigen und rutschigen Boden vorbei am Red Crater und Mount Tongariro.<\/p>\n<p>Noch rutschiger wurde das Ger\u00f6ll beim n\u00e4chsten St\u00fcck, herunter zu den Emerald Lakes. Diese schillerten in den sch\u00f6nsten Farben von gr\u00fcn \u00fcber t\u00fcrkis zu blau. An einem der \u201eSeen\u201c machten wir unsere Pause.<\/p>\n<p>Dann ging es wieder etwas weiter aufw\u00e4rts. Nach den Anstiegen wurden wir nochmals belohnt mit einem atemberaubenden Blick \u00fcber den Lake Taupo und gef\u00fchlt ganz Neuseeland. Sp\u00e4testens dort kann man nachempfinden, dass man heilige Orte betreten hat. Wir hatten allerdings schon vorher mehrfach den Eindruck, dass diese Region nicht f\u00fcr Menschen bestimmt ist&#8230;<\/p>\n<p>Danach ging es in Schlangenlinien den Berg hinunter, vorbei am Te Maari Crater und den Ketetahi Hot Springs.<br \/>\nSchlie\u00dflich bl\u00fchten auch wieder Pflanzen am Wegrand und das letzte St\u00fcndchen liefen wir sogar durch dichten Wald. Am Carpark kamen wir gerade p\u00fcnktlich zum letzten Shuttle an &#8211; hatten also genau passend mit unserer Zeit gewirtschaftet.<br \/>\nUnfassbar, dass es die M\u00f6glichkeit gibt, am gleichen Tag noch die Umwege \u00fcber den Mount Ngauruhoe und \/ oder Mount Tangariro zu machen &#8211; aber wie gesagt, wir sind ja auch unerfahrene Wanderer.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Hotel freuten wir uns \u00fcber die hei\u00dfe Dusche und leckeres Essen bevor wir ersch\u00f6pft ins Bett fielen &#8211; mit Schmerzen (fast) am ganzen K\u00f6rper und dem Gef\u00fchl, sich nie wieder bewegen zu k\u00f6nnen&#8230;<\/p>\n<p>Loki<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201ethe best views come after the hardest climbs\u201c Vorab: Da wir absolut keine Erfahrungen im Bergsteigen vorweisen konnten, war das unbestritten der \u201ehardest climb\u201c in unseren bisherigen Leben. 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