{"id":3364,"date":"2023-06-07T20:46:30","date_gmt":"2023-06-07T18:46:30","guid":{"rendered":"https:\/\/loki-loh.de\/?p=3364"},"modified":"2023-06-07T20:47:39","modified_gmt":"2023-06-07T18:47:39","slug":"3364","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lokitours.de\/?p=3364","title":{"rendered":"3. Woche: Halttula &#8211; Oulu &#8211; Rovaniemi &#8211; Tankavaara &#8211; Kirkenes &#8211; Nordkapp &#8211; Hammerfest"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\">Tag 15: Halttula &#8211; Oulu<\/p>\n<p class=\"p1\">Nach einer weiteren kuscheligen Nacht im LokiVan bei d\u00e4mmrigem Himmel und unserem \u00fcblichen morgendlichen Ablauf f\u00fchrte die Fahrt heute Richtung Oulu. Wir parkten am Stadion und machten mit Emil in der Trage einen kleinen Spaziergang durch Oulu, zum Toripolliisi und dem Marktplatz mit Markthalle. Dann fuhren wir noch zu einem Einkaufszentrum, wo wir den Waschsalon nutzten und eine Kleinigkeit bei der finnischen Kette Hesburger a\u00dfen. Dort wurden wir auch vom Regen \u00fcberrascht &#8211; gef\u00fchlt zum ersten Mal auf unserer Reise mit bisher so viel Sonnenschein. Zum Abend ging es zur\u00fcck zum Parkplatz am Wasser beim Stadion von Oulu. Die W\u00e4sche musste vorm Abendessen noch wieder einsortiert werden bevor es anschlie\u00dfend bei wundersch\u00f6nem d\u00e4mmrigem Sonnenuntergangshimmel ins Bett ging.<\/p>\n<p class=\"p1\">Tag 16: Oulu &#8211; Rovaniemi<\/p>\n<p class=\"p1\">In der hellen Nacht schlief Emil besonders angekuschelt an uns. Unser Parkplatz stellte sich zum Gl\u00fcck als sehr praktikabel f\u00fcr die Zeit w\u00e4hrend Philipps Arbeit heraus. Emil und Kim machten w\u00e4hrenddessen einen gro\u00dfen Spaziergang am Wasser entlang und Richtung Stadtkern in der warmen Sonne. Mittags wurde alles abfahrbereit gemacht und wir traten die Fahrt Richtung Rovaniemi an &#8211; stellenweise auch \u00fcber eine lange Schotterstra\u00dfe, von der Google Maps meinte, der Weg w\u00e4re genauso schnell. Einen Platz f\u00fcr die Nacht fanden wir auf einem Wander-Parkplatz nahe dem Santasport-Zentrum. Wir machten noch einen kurzen Spaziergang mit Emil \u00fcber den dortigen Waldweg und a\u00dfen Abendbrot vor einer weiteren Nacht bei d\u00e4mmrigem Sonnenuntergangshimmel.<\/p>\n<p class=\"p1\">Tag 17: Rovaniemi &#8211; Tankavaara<\/p>\n<p class=\"p1\">Ausnahmsweise wachten wir alle drei besonders fr\u00fch auf. Nach einem kuscheligen Morgen und gemeinsamen Fr\u00fchst\u00fcck fuhren wir das kurze St\u00fcck zum zum Santasport Center. Dort kauften wir uns Tickets um die Duschen des Schwimmbads f\u00fcr eine \u201erichtige warme Dusche\u201c zu nutzen. Damit wechselten wir uns ab und der jeweils andere wartete mit Emil, der irgendwann in der Trage einschlief. Den Schlaf setzte er noch fort auf der Fahrt zum Weihnachtsmanndorf und dann sogar noch etwas weiter in der Trage. Das Weihnachtsmanndorf selbst hatten wir etwas untersch\u00e4tzt. Neben mehreren Gift Shops, gab es an verschiedenen Stellen die M\u00f6glichkeit, den Weihnachtsmann pers\u00f6nlich zu treffen. In Santa Claus\u2019 Office war alles sehr liebevoll gestaltet mit der echten Zeit, der Weihnachtszeit und einem Counter, wie viele Tage es noch bis Weihnachten sind. V\u00f6llig unvorbereitet durften wir dann (auf deutsch!) mit dem Weihnachtsmann sprechen und anschlie\u00dfend wurden uns Fotos und ein Video zum Kauf angeboten. Zum Gl\u00fcck brauchte das keiner von uns\u2026 Viel interessanter und wichtiger war f\u00fcr uns, an dieser Stelle in Rovaniemi auch den Polarkreis zu \u00fcberschreiten. Sehr ansprechend fanden wir dann aber auch das Postamt, wo unter anderem Briefe an den Weihnachtsmann aus aller Welt gesammelt wurden. Mittags f\u00fchrte unsere Fahrt dann weiter Richtung Tankavaara und Lappland, \u201eEuropas letzte Wildnis\u201c durch karge W\u00e4lder mit Rentieren am Stra\u00dfenrand. Einen Stellplatz f\u00fcr die Nacht fanden wir am Wasser zwischen Vuoma und Mutenia. W\u00e4hrend Philipp drau\u00dfen im Regen f\u00fcr uns kochte, kamen sogar noch Rentiere in der N\u00e4he vorbei, die wir Emil zeigen konnten. Nach dem Abendessen ging es ins Bett, w\u00e4hrend es (nat\u00fcrlich) hell blieb und nachts Ger\u00e4usche von Tieren zu h\u00f6ren waren.<\/p>\n<p class=\"p1\">Tag 18: Tankavaara &#8211; Kirkenes<\/p>\n<p class=\"p1\">Morgens lagen wir noch etwas l\u00e4nger kuschelig im Bett, bevor es Fr\u00fchst\u00fcck und erstmals eine Karte zum Vatertag gab. Nachdem alles abfahrbereit war, machten wir uns auf die Fahrt nach Tankavaara. Dort angekommen machten wir einen Spaziergang durchs Golddorf Tankavaara und zum Goldwaschplatz &#8211; mit Trib\u00fcne f\u00fcr die Championships. Wir hatten uns vorher keine Gedanken dar\u00fcber gemacht, dass wegen des Feiertags dort alles geschlossen hatte. W\u00e4hrend wir uns dort alles anschauten, fing es an zu schneien. Unseren n\u00e4chsten Stop machten wir am Karhunpes\u00e4kivi Rock und liefen mit Emil in der Trage spontan die verschneite Treppen hoch zur B\u00e4renh\u00f6hle und Aussichtsplattform. Von dort aus fuhren wir weiter, lange am riesigen See Inarij\u00e4rvi entlang und trafen wieder eine Entscheidung zur Routen\u00e4nderung. Finnlands Natur gefiel uns zwar sehr, aber die sonstige Infrastruktur sagte uns nicht zu und unser Gef\u00fchl dazu blieb irgendwie komisch. Somit f\u00fchrte unsere Fahrt an diesem Tag durch das landschaftlich sehr sch\u00f6ne und wilde finnische Lappland mit Rentieren und einem Fuchs neben der Stra\u00dfe bis nach Norwegen. Emil hat die Grenze wieder verschlafen. Nach einem Stop an der Cirkle K und kurzer Fahrt durch die Stadt fanden wir einen Parkplatz f\u00fcr die Nacht oberhalb von Kirkenes mit Blick aufs Meer im Sonnenuntergang. Wir bereiteten zusammen Essen vor bzw. zu und es wurde etwas sp\u00e4ter als gedacht. Bei d\u00e4mmrigem Sonnenuntergangshimmel ging es ins Bett mit einem sch\u00f6nen Gef\u00fchl, wieder in Norwegen zu sein &#8211; wenn auch viel fr\u00fcher aus urspr\u00fcnglich \u201egeplant\u201c.<\/p>\n<p class=\"p1\">Tag 19: Kirkenes &#8211; Porsangerfjord<\/p>\n<p class=\"p1\">Nach einer weiteren hellen, kuscheligen Nacht, sprachen wir beim Fr\u00fchst\u00fcck \u00fcber die bevorstehende Route und machten zun\u00e4chst Halt an der Tankstelle im Ort um Wasser f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage nachzuf\u00fcllen. Dann f\u00fchrte unsere Fahrt zuerst zur russischen Grenze um zumindest einen Blick zu riskieren, auch wenn wir sie nicht \u00fcberqueren wollten. Wenn man -wie wir- gewohnt ist, in viele L\u00e4nder frei reisen zu k\u00f6nnen, ist es schon ein komisches Gef\u00fchl, nach dem \u201eunbemerkten\u201c \u00dcberfahren mehrere L\u00e4ndergrenzen an einer Stelle zu stehen, an der wir ohne Visum nicht mehr weiter d\u00fcrften. Davon ab ist es sowieso schwer nachvollziehbar, warum man eine Grenze \u00fcberschreitet und ein paar Meter weiter in einem anderen Land ist und nicht einfach alles eine Welt ist. Am Souvenirshop vor der Grenze f\u00fchrten wir eine nette Unterhaltung mit dem Besitzer der kleinen H\u00fctte. Wir machten danach noch einen Stop am Snowhotel, das es zwar ganzj\u00e4hrig gibt, aber nur unter einer gek\u00fchlten Kuppel. Auf unserem weiteren Weg machten wir noch kurz Halt an einem Wasserfall bzw. Fluss sowie einer Tankstelle und Entsorgung, denn es ging weiter Richtung Nordkapp. Wir fuhren \u00fcber einen schneebedeckten Bergpass und am Fjord vorbei an Rentieren bis zum Rastplatz am Porsangerfjord (ohne Empfang). Dort blieben wir, machten noch schnelle Tortellini und schliefen kuschelig im LokiVan bei d\u00e4mmrigem Sonnenuntergangshimmel.<\/p>\n<p class=\"p1\">Tag 20: Porsangerfjors &#8211; Nordkapp<\/p>\n<p class=\"p1\">Nach einer hellen, kuscheligen Nacht wurden wir alle zusammen fr\u00fch wieder wach. Unsre Fahrt Richtung Nordkapp setzten wir nach dem Fr\u00fchst\u00fcck fort. Emil schlief wieder in seinem Kindersitz und wurde p\u00fcnktlich zur Ankunft am Nordkapp am Mittag wieder wach. Zusammen machten wir einen kleinen Spaziergang mit Emil bei Phil in der Trage zur Kugel (manche sagen auch Globus dazu), wo es sehr windig war. Anders als im Sommer 2020 war nun auch das Besucherzentrum ge\u00f6ffnet und verbrachten etwas Zeit drinnen. Wenn man den Eintritt bezahlt hat, darf man bis zum 24 Stunden sp\u00e4ter noch in das Geb\u00e4ude. Daf\u00fcr war der Parkplatz dieses Mal kostenlos. Gerade bei dem Wind drau\u00dfen fanden wir die Nordkapphallen angenehm und sehenswert mit Kappelle, Grotte, Thai Museum und Kino. Im Caf\u00e9 gab es hei\u00dfe Getr\u00e4nke und eine leckere Waffel, die auch Emil gerne probierte. Abends haben wir erstmals im Omina eine (gerollte) Pizza zubereitet. Anschlie\u00dfend blieben wir noch lange auf und statteten der Kugel nochmals einen Besuch ab. Wir waren ganz alleine dort und Philipp nutzte die Gelegenheit um hoch zu klettern. Kurz nach Mitternacht schlief Emil ein, bevor wir gegen 1 Uhr alle zusammen im LokiBett schliefen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Tag 21: Nordkapp &#8211; Hammerfest<\/p>\n<p class=\"p1\">Am Nordkapp haben wir eine sehr windige Nacht verbracht. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck verbrachten wir noch etwas Zeit in den Nordkapphallen und an der Kugel, bevor wir uns verabschiedeten &#8211; emotionaler als gedacht. Vom Nordkapp aus fuhren wir durch die interessante Landschaft nach Honningsv\u00e5g. Anders als gedacht fanden wir in den dortigen Restaurants keine K\u00f6nigskrabben zum probieren. Nach einem Halt an der WC-Entsorgung mit kleiner Reparatur der Versorgungsklappe f\u00fchrte die sp\u00e4te Weiterfahrt nach Hammerfest vorbei an Fjorden, schneebedeckten Bergen und vielen Rentieren. Wir fanden zum \u00dcbernachten den sch\u00f6nen Parkplatz Fors\u00f8l direkt am Meer mit wundersch\u00f6nem Sonnenuntergangshimmel. Es wurde noch gegessen und gesp\u00fclt, bevor wir sp\u00e4t alle zusammen im LokiVan schlafen gingen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 15: Halttula &#8211; Oulu Nach einer weiteren kuscheligen Nacht im LokiVan bei d\u00e4mmrigem Himmel und unserem \u00fcblichen morgendlichen Ablauf f\u00fchrte die Fahrt heute Richtung Oulu. Wir parkten am Stadion und machten mit Emil in der Trage einen kleinen Spaziergang durch Oulu, zum Toripolliisi und dem Marktplatz mit Markthalle. 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